Montag, 20. November 2017

Wing Chun Island; West trifft Ost

Nach einem langen Flug endlich wieder Boden unter den Füssen:

Unmittelbar nach dem verlassen der Boeing 777 erschlägt mich eine Wand aus feucht typiger Luft. In Taiwan ist ebenfalls der Winter angebrochen, so dass die Temperatur um die 20 Grad angenehm freundlich scheint. Im Flughafen herrscht ein reges Gewirr und Ströme von Menschenmassen begeben sich zur Zollabfertigung richtung Ausgang. Nach einer quälend langen Wartezeit an der Passkontrolle ist die Ankunft endlich geschafft. Am Flughafenausgang öffnen sich die Schiebetüren. Eine lange Schlange, voreinander geparkter Taxis wartet bereits gierig darauf, die Menschenmassen in sich aufzunehmen. Laut schreiend feilschen die Taxifahrer am Bordstein um ihre Gäste. Die Fahrt vom Flughafen in die Metropole dauert gute 60 Minuten. In Taipei selber herrscht ein riesiges Verkehrschaos jedoch ohne zu stocken oder agressiv zu wirken. Die Zeitgenossen zu Hause könnten sich also ein gutes Stück davon abschneiden.

Am Ziel angekommen steigen einem exotisch anmutende Düfte von den unzähligen Strassen-Restaurants in die Nase. Die Menschen wandern herum oder lassen sich von den Massen schieben und essen mal hier, mal dort etwas. Lärm, Enge, vielfältige Gerüche – das alles gehört zu Taipei. In Taiwan dreht sich viel ums Essen. Eine Restaurantempfehlung zu geben, das ist jedoch schwer. Nicht etwa, weil es so wenig gute Restaurants gäbe, im Gegenteil! Eigentlich ist das Essen fast überall hervorragend, selbst in den kleinsten und unscheinbarsten Lokalen.

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